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Unternehmensphilosophie und Geschichte des Hauses

BC Hotel Bad Kreuznach ist ein Hotel mit Charakter

Unsere Unternehmensphilosophie ist für uns das Selbstverständnis unseres Unternehmens

Sie besteht aus einer Vision, einer Organisationskultur und grundlegenden Handlungsprinzipien

Sowohl nach Außen als auch nach Innen wird diese Philosophie klar transportiert und gelebt

Lage

Ein absoluter Pluspunkt unseres Business Comfort Hotel ist der Standort. Mitten in der Innenstadt, neben der Fußgängerzone, 10 Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Zum Kurviertel mit Saunalandschaft BÄDERHAUS, crucenia thermen, Salzgrotte, Rad- und Wanderwege sind es nur wenige Minuten.

Nachhaltigkeit

Wir haben unseren Energieverbrauch unter Kontrolle. Eine Smart Home Software reguliert unsere Heizung personalunabhägig und verlässlich. Wir verzichten bewusst auf energiefressende Minibars in unseren Zimmern. Kühle Drinks gibt es bei uns in der Lobby. Die Möglichkeit des digitalen Rechnungsversands per Mail spart Papier und die Beauftragung regionaler Lieferanten und Erzeuger wie Wäscherei, Gemüsehändler und Fleischproduzent spart enorm CO2.

Digitalisierung

Jedes unserer Zimmer ist mit einem 40-Zoll-Flatscreen versehen, denn auch auf Reisen ist der Fernseher nicht wegzudenken. Nach einer erlebnisrreichen Tour durchs Naheland möchte man sich manchmal einfach nur berieseln lassen. Sie können den Bildschirm ebenso nutzen, um Ihre Fotos in voller Größe anzusehen, die Sie schon auf Ihrem Trip gemacht haben. Denn durch das Screen Mirroring können Sie die Inhalte Ihres Smartphones auf dem Fernseher anzeigen lassen. High-Speed WLAN, ein Tablet zum Surfen und USB-Ladestecker sind bei uns übrigens Selbstverständlichkeiten. Zimmer ansehen >>>

Wie alles begann…

Hier könnte Faust seinen Schoppen getrunken haben

Die Geschichte geht weit ins Mittelalter zurück. Das Haus ist durch seine Lage am Mühlentor und dem dahinter liegenden Platz perfekt geeignet, Gäste zu bewirten: Händler, Kaufleute, ebenso wie Mühlenbetreiber und deren Kunden. Auch Kutscher sind hier anzutreffen, die das eine oder andere „Remis`sche“ tranken; natürlich erst, nachdem sie ihre Pferde versorgt hatten.#
Diese ungewöhnliche Bezeichnung für einen „halben Schoppen“ (0,25 Liter) ist nur noch bei uns an der Nahe bekannt und leitet sich von „Remise“ ab – dem Schuppen, in dem Pferde und Wagen untergestellt wurden.
Möglich, dass 1507 auch der von Goethe unsterblich gemachte Alchemist und Magier Dr. Johann Sabellicus Faust, der hier um die Ecke wohnte und am hiesigen Gymnasium Rektor war, gelegentlich einkehrte, bevor er wegen seiner Experimente die Stadt bei Nacht und Nebel verlassen musste.

Gasthaus “Zum goldenen Wagen”

Ende des 19. Jahrhunderts lag das Gebäude völlig danieder.
1898 lassen die neuen Besitzer, Familie Lauermann, einen Neubau – das heutige Haupthaus – auf den Mauern des alten Anwesens errichten. Im Erdgeschoss wird eine Weinstube mit Namen „Gasthaus zum goldenen Wagen“ eröffnet – wohl als Erinnerung an die Postkutschenstation, die früher auf dem Platz vor dem Haus war und ihm viele Gäste brachte.
Das Unternehmen lief wohl nicht so wie erwartet: Es wurde 1911 geschlossen.

Arbeitsamt und Dresdner Bank

Nach dem ersten Weltkrieg wird in dem Anwesen vorübergehend eine Dienststelle des Arbeitsamtes eingerichtet. Später übernimmt die Dresdner Bank das Haus und nutzt es bis 1941 als Geschäftsstelle.

Zum Mühlentor

1942 dient das Gebäude wieder seinem ursprünglichen Zweck. Die Fuchs-Brauerei aus Windesheim kauft es und richtet eine Gaststätte ein. Erster Pächter ist Heinrich Schleider, der das Lokal unter dem Namen „ZUM MÜHLENTOR“ neu eröffnet.

Fußball-Idol Adam Schmitt als Pächter

1958 wird das Haus durch die Brauerei nochmal umgebaut. Neuer Pächter wird eine bekannte Persönlichkeit: das Bad Kreuznacher Fußball-Idol Adam Schmitt. Der 1914 geborene Ehrenspielführer von Eintracht Frankfurt wechselte 1949 zum Abschluss seiner Sportlerkarriere an die Nahe, wo er bei Eintracht Bad Kreuznach als Spielertrainer einstieg.
Sein Freund, der Kreuznacher Weinhändler Andreas Feick, hatte bei diesem „Transfer“ ein wenig mitgeholfen. Schmitt wird Gastwirt, arbeitet aber nebenher weiter als Trainer.

Kurt Hilgert kauft das Haupthaus

1966 kauft Metzgermeister Kurt Hilgert das Gebäude von der Fuchs Brauerei. 1968 übernimmt er zusammen mit seiner Frau Margarete, Sohn Hartmut und Schwiegertochter Karin Hilgert selbst die Leitung der Gastronomie. Bis dahin hat die Familie erfolgreich ein anderes historisches Gasthaus in Steinhardt bei Bad Sobernheim bewirtschaftet, das Ausflugslokal „Steinhardter Hof“.

Die ersten Gästezimmer im Haupthaus und Gästehaus Nr.9

1970 werden die ersten Gästezimmer im Haupthaus eingerichtet. Hier stehen nun 8 Gästezimmer mit Etagen-Dusche zu Verfügung.
1974 erbauen Hartmut und Karin Hilgert das erste Gästehaus „MÜHLENTOR“ direkt gegenüber dem Haupthaus mit 6 Zimmern mit Duschhe/WC. Einige Zimmer liegen direkt am Mühlenteich und bestechen durch einen wunderschönen Panoramablick.
1981 wird das Haupthaus um 7 Doppelzimmer mit Dusche/WC und einem Personenaufzug erweitert.

Gästehaus am Mühlenteich

Nach den schweren Hochwassern 1993 und 1995 muss unter anderem die ehemalige Samenhandlung Morgenstern abgerissen werden.
Karin Hilgert erwirbt auch das Anwesen und errichtet 1998 das zweite Gästehaus „am Mühlenteich“. Wie die Zimmer im Haupthaus sind alle Zimmer bequem per Lift erreichbar. Von den Zimmern der Rückfront hat man einen herrlichen Blick auf die Brückenhauser – die Wahrzeichen der Stadt Bad Kreuznach.

Vom Opa zum Enkel

1994 trifft ein Schicksalsschlag die Familie. Hartmut Hilgert stirbt überraschend an Herzversagen. Er hinterlässt sein Frau Karin Hilgert mit den beiden Kindern Frank und Simone.
2000 übernimmt Frank Hilgert das Mühlentor von seinem Opa und seiner Mutter und investiert in den Küchenumbau und die Modernisierung der Hotelzimmer.
2010 wird das Restaurant modernisiert und um eine Außengastronomie erweitert.

Mühlentor wird Business Comfort Hotel

2020 entstehen im Haupthaus 32 neue Hotelzimmer, eine Lobby mit Bar, Restaurant sowie Frühstücksraum mit Co-Working Area. Der Gebäudekomplex des Haupthauses Mühlenstraße 10 wird behutsam entkernt und um ein Geschoss auf insgesamt 4 Geschosse erweitert. Das bereits vor einigen Jahren erworbene Nachbargebäude Mühlenstraße 8 wird als moderner Neubau dem Haupthaus angegliedert, so dass unter Einbindung der Geschichte ein neuer Ort entsteht, der seinen besonderen Reiz hat: klare Gebäude- und Zimmerstrukturen, kontemplative Flure, sowie eine kleiner Wellnessbereich mit Sauna über den Dächern der Stadt.
Die Fertigstellung im Jahr 2021 erlebt Seniorchef Kurt Hilgert leider nicht mehr. Er verstirbt im November 2020 im Alter von 89 Jahren.